Kreditkarten in Österreich – Ein Vergleich

Immer mehr Österreicher und Österreicherinnen schätzen den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Ende 2012 waren rund 2,85 Millionen Kreditkarten von in Österreich tätigen Zahlungssystembetreibern ausgegeben, womit im Laufe des Jahres 94,8 Millionen Transaktionen in Höhe von 10,21 Milliarden Euro durchgeführt wurden. Diese Zahlen von der Oesterreichischen Nationalbank sollen verdeutlichen, wie rege das Interesse an Kreditkarten ist. Doch welche von ihnen wissen rundum zu überzeugen?

Grundsätzliches über Kreditkarten wie Mastercard oder Visa

kreditkarte-vergleichenKreditkarten von MasterCard oder Visa werden von Banken in Zusammenarbeit mit den Kreditkartenorganisationen ausgegeben, jene von Diners und American Express direkt von der Kartengesellschaft. Diese vier Gesellschaften beherrschen quasi den gesamten europäischen Kreditkartenmarkt.

Es gibt mittlerweile diverse Kreditkarten, darunter die sogenannte „echte“ oder klassische Kreditkarte, wobei der Karteninhaber pro Monat eine Abrechnung über sämtliche erworbenen Waren und Dienstleistungen erhält, oder auch die Prepaid Kreditkarte, bei der die Zahlungen nicht auf Kredit-, sondern auf Guthabenbasis abgewickelt werden.

Wer Interesse an einer Kreditkarte hegt, sollte zunächst abchecken, welche Bedürfnisse vorliegen und welche Card überhaupt in Frage kommt. Anschließend können die verschiedenen Angebote genauer unter die Lupe genommen und miteinander verglichen werden.

Was soll die Kreditkarte können?

Es gibt keine gute oder schlechte Karte, entscheidend ist, dass sie den individuellen Bedürfnissen entspricht. Es sind diverse Faktoren zu verzeichnen, welche bei der Auswahl eine Rolle spielen können:

  • Zuverlässigkeit: Soll die Kreditkarte weltweit zum Einsatz kommen oder nur in Österreich?
  • Preis: Eine Einsteiger Card gibt es ab ca. 18 Euro im Jahr – aber ohne Versicherungsschutz. Eine Visa oder MasterCard Classic ist bei Card Complete um 54,50 Euro zu haben – bei PayLife schlagen 59,20 Euro im Jahr zu Buche. Die Diners Classic kostet 70 Euro, bei American Express ist für die Blue Card ab 40 Euro zu löhnen.
  • Flugtauglichkeit: Bei Flügen kann sich eine Spezialkarte bezahlt machen. Die American Express Platinum bietet einen Zugang zu 600 VIP-Airport-Lounges weltweit – sie kostet aber auch 500 Euro pro Jahr. Die Gold Card von Diners gibt es für 10 Euro Aufpreis und man profitiert von einem Business-Class-Check-in an allen österreichischen Flughäfen.
  • Sicherheit: Billige Plastikkarten inkludieren keine Versicherung, teure Kreditkarten bieten ein großes Assekuranz-Paket, das von der Kranken- bis hin zur Reisestorno-Versicherung reichen kann.

Kartenlimit und Versicherungsumfang – zwei wichtige Kriterien

Wird ein Vergleich durchgeführt, sollten unbedingt das Kartenlimit und der Versicherungsumfang Beachtung finden. Die Cards der beiden in Österreich marktführenden Marken MasterCard und Visa werden vordergründig von den Ausgebern Paylife Österreich sowie Complete Card herausgegeben und bieten abhängig vom Anbieter verschieden ausgestaltete Leistungspackages sowie Konditionen. Es gilt zu wissen, dass eine Visa oder MasterCard Classic Kreditkarte nicht automatisch dieselben Charakteristika aufweist. Zudem bieten die Anbieter – in erster Linie die einzelnen österreichischen Bankinstitute – attraktive Kreditkarten-Varianten, die sich speziell an den Bedürfnissen ihrer Kunden orientieren.

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